Typische Situationen, in denen ich gerufen werde
Ich sehe in vielen Handwerksbetrieben dieselben Muster. Am Handwerk selbst liegt es fast nie — meistens fehlen Strukturen, die mit dem Betrieb mitgewachsen sind.
- Hoher Umsatz, wenig Ertrag: Angebote werden nach Erfahrung kalkuliert, Nachkalkulationen gibt es selten. Welche Aufträge wirklich Geld bringen, weiß niemand genau.
- Der Inhaber ist der Engpass: Angebote, Einsatzplanung, Materialbestellung und Kundenkontakt laufen alle über eine Person.
- Die Liquidität schwankt: Abschlagsrechnungen gehen spät raus, Material wird vorfinanziert, Steuervorauszahlungen kommen überraschend.
- Wachstum ohne Organisation: Neue Mitarbeitende kommen dazu, aber Zuständigkeiten, Abläufe und Vertretungen sind nirgends festgelegt.
- Digitalisierung stockt: Die Handwerkersoftware ist gekauft, wird aber nur zur Hälfte genutzt — Zettel, Excel und WhatsApp laufen daneben weiter.
Was ich konkret für Ihren Betrieb mache
IST-Analyse im Betrieb
Ich schaue mir Zahlen, Abläufe und Zuständigkeiten vor Ort an — von der Anfrage bis zur Schlussrechnung. Sie bekommen eine klare Einschätzung, wo Geld und Zeit verloren gehen.
Kalkulation & Deckungsbeitrag
Stundenverrechnungssatz, Materialaufschläge und Nachkalkulation. Danach wissen Sie, welche Gewerke, Kunden und Auftragsarten sich lohnen.
Liquiditätsplanung
Eine rollierende 12-Monats-Planung, abgestimmt auf Abschläge, Materialeinkauf und Steuertermine — damit Engpässe nicht überraschend kommen.
Prozesse & Zuständigkeiten
Klare Rollen, feste Abläufe für Angebot, Auftrag und Abrechnung und eine Büroorganisation, die auch ohne den Chef funktioniert.
Begleitung im Alltag
Auf Wunsch regelmäßige Termine vor Ort oder online, bis die neuen Abläufe sitzen — mit festen Zielen und messbaren Ergebnissen, nicht mit einem Bericht für die Schublade.
Vertiefend: Prozessoptimierung für Büro und Auftragsabwicklung sowie Controlling & Liquiditätsplanung für die Zahlen.
Was ich für die Analyse von Ihnen brauche
Sie müssen nichts aufbereiten. Für einen schnellen, belastbaren Einstieg genügen in der Regel diese Unterlagen, die in jedem Betrieb ohnehin vorliegen:
- Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) der letzten zwölf Monate und den letzten Jahresabschluss
- Offene-Posten-Liste von Kunden und Lieferanten
- Zwei bis drei typische Aufträge mit Angebot, Stundenzetteln und Schlussrechnung für die Nachkalkulation
- Zugang zur Handwerkersoftware oder einen Export der Aufträge, sofern vorhanden
Die Unterlagen kommen meist direkt von Ihrem Steuerberater oder aus Ihrer Software. Alles wird vertraulich behandelt; auf Wunsch schließen wir vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
Ich kenne die Zahlen von Handwerksbetrieben aus der Praxis
Fünf Jahre lang habe ich in einer mittelständischen Steuerberatungskanzlei zahlreiche Handwerksbetriebe betreut, zuletzt mit eigener Mandatsverantwortung. Ich weiß, wie BWA, Jahresabschluss und Liquidität in der Praxis zusammenhängen — und wo sie im Alltag auseinanderlaufen.
- Inhabergeführt: Sie sprechen immer direkt mit mir, nicht mit einem wechselnden Junior-Berater.
- Begrenztes Kontingent: Ich betreue höchstens 15 Unternehmen laufend.
- Klare Sprache: Empfehlungen, die sich am Montagmorgen umsetzen lassen.
- Ergänzung zu Ihrem Steuerberater: Ich arbeite mit ihm zusammen, statt ihn zu ersetzen.
So läuft die Zusammenarbeit ab
Kostenloses Erstgespräch
30 Minuten: Wir klären, wo es hakt und ob ich helfen kann.
IST-Analyse
Ich komme in den Betrieb, spreche mit den Schlüsselpersonen und werte die Zahlen aus.
Maßnahmenplan
Priorisierte Maßnahmen mit Verantwortlichen und Zeitplan — kein Foliensatz für die Schublade.
Umsetzung
Gemeinsam setzen wir die Maßnahmen Schritt für Schritt um, mit festen Terminen und messbaren Zielen.
Häufige Fragen
Für welche Gewerke beraten Sie?
Für Handwerksbetriebe aller Gewerke — zum Beispiel SHK, Elektro, Bau und Ausbau, Maler, Tischler, Dachdecker und Kfz. Die betriebswirtschaftlichen Fragen ähneln sich stark; die Details kläre ich im Betrieb.
Ab welcher Betriebsgröße lohnt sich eine Beratung?
In der Regel ab etwa fünf Mitarbeitenden. Ab dieser Größe kann der Inhaber meist nicht mehr alles selbst steuern.
Beraten Sie auch vor Ort?
Ja. In Düsseldorf, Neuss, Ratingen, Mettmann, Krefeld und am Niederrhein bin ich regelmäßig persönlich im Betrieb. Weiter entfernte Betriebe betreue ich überwiegend online.
Übernehmen Sie auch die Steuerberatung?
Nein. Steuerberatung ist Steuerberatern vorbehalten. Ich arbeite eng mit Ihrem Steuerberater zusammen und kümmere mich um das, was zwischen den Jahresabschlüssen passiert: Steuerung, Planung und Organisation.
Was kostet die Beratung?
Das hängt vom Umfang ab. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie ein klares Angebot — als Festpreis für ein Projekt oder als monatliche Pauschale für die laufende Begleitung.
Autor: Mikel Moorhead, Gründer & Geschäftsführer · Stand: September 2026